Weißenberg...

grenzt östlich direkt an die Gemeinde Vierkirchen. Mit nur 3750 Einwohnern ist sie die kleinste Stadt in unserem Nachbarkreis "Landkreis Bautzen". 

Die Stadtgründung geht auf König Ottokar I. um 1228 zurück. Aus der Zeit der Stadtgründung stammen noch die romanisch angelegten Grundmauern der sehenswerten Kirche mit ihrem Holzschnittaltar von 1666.

Als einziges Museum seiner Art in ganz Europa befindet sich am Markt die "Pfefferküchlerei", ein Museum über die Herstellung von Pfefferkuchen.

Von Weißenberg aus sind viele Wanderungen und Spaziergänge möglich.

mehr unter: www.oberlausitz-heide.de/wb.htm

 oder www.museum.stadt-weissenberg.de

 


Tel / Fax: 035 876 / 40 429
E-mail: museum@stadt-weissenberg.de
A.-Bebel-Platz 3 (Markt)02627 Weißenberg

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 9.00-12.00 Uhr
und 13.00-16.00 Uhr,
Sa.-So. 13.00-17.00 Uhr
(Jedes 1. volle Wochenende, außer Dezember, 1.1., 24.,25.,26. und 31.12 Museum geschlossen)

Rathaus

aus Oberlausitzer Kurier / Niederschlesischer Kurier 
Samstag, 10. Januar 2004

Eine jahrzehntalte Tradition ist im Pfefferkuchenmuseum Weißenberg das Neujährchenbacken. Foto: Archiv
Zeit und vor allem Geld sind für den Erhalt nötig
Von Uwe Menschner

Förderverein kämpft um die "Alte Pfefferküchlerei"

  Geht es weiter mit dem Museum "Alte Pfefferküchlerei" in Weißenberg, und wenn ja, wie?
  Diese Frage beschäftigt derzeit die Einwohner der kleinen Stadt im Nordosten des Landkreises Bautzen und ihrer Umgebung.
  Ausgangspunkt war die Feststellung der Stadtverwaltung, dass die Finanzierung des Museums in der bisherigen Form aus dem städtischen Haushalt nicht mehr möglich sein wird. Weißenberg befindet sich, mehr noch als andere Kommunen, in einer schwierigen finanziellen Situation. Als möglicher "Retter in der Not" wurde der Förderverein des Museums identifiziert. Dieser ist auch grundsätzlich bereit, die Trägerschaft für die weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannte Einrichtung zu übernehmen, jedoch:
"Ganz so schnell, wie man sich das vorgestellt hat, geht es nicht.", wie die Vorsitzende Irmgard Wenzel klarstellt. Ursprünglich sollte der Verein schon vor Weihnachten ein Konzept für die Weiterführung des Museums vorlegen. "Ein bisschen mehr Zeit muss man uns schon lassen.", meint jedoch Irmgard Wenzel, und hat nunmehr mit der Stadtverwaltung Ende Januar als neuen Termin vereinbart. Zuvor wird es eine Versammlung des Fördervereins geben, auf der man sich selbst über den künftigen Weg klar werden will. 
  Knackpunkt aller Bemühungen ist - wie sollte es anders sein - das Geld. Die Stadt Weißenberg kalkulierte bisher mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro. "So viel Geld haben wir nicht" stellt Irmgard Wenzel klar. Förderungen gibt es auch vom Kulturraum Oberlausitz-Niederlausitz.
  Diese ist allerdings an die Erfüllung bestimmter Kriterien gebunden: Mindestöffnungszeiten, Anzahl der Mitarbeiter und wissenschaftliche Arbeit zählen dazu. Deren Erfüllung wiederum hängt von der finanziellen Grundausstattung ab. Aus dieser Konstellation könnte ein Teufelskreis werden, der auch die Kulturraummittel in Frage stellt.
  Der Ausweg? Geld muss her! "Wir haben bereits sämtliche Gewerbetreibenden in Weißenberg angeschrieben" berichtet Irmgard Wenzel, obwohl wir wissen, dass auch von da keine Wunder zu erwarten sind." Schließlich habe heutzutage jeder mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation zu kämpfen. 
  Auch Kurt Biedenkopf, ein großer Freund des Pfefferkuchenmuseums, konnte noch keine Türen bzw. Fördertöpfe öffnen.
  Keine rosigen Aussichten, und dennoch will der Förderverein für den Erhalt des europaweit einmaligen Museums kämpfen. Gegenwärtig ist die "Alte Pfefferküchlerei" ganz normal geöffnet.
  "Wir brauchen auch Zeit für ein tragfähiges Konzept", sagt Vereinschefin Irmgard Wenzel. Ob wenigstens davon ausreichend zur Verfügung steht, werden die kommenden Wochen zeigen.