Jezow Sudecki / Grunau

Kontakt:

Urzad Gminy
ul. Dluga
58-521 Jezow Sudecki
tel. / fax
0048 75 731 22 54,   0048 75 31 22 55,  0048 75 731 22 57

Anlässlich des ersten Treffens am 05.09.2002 mit Vertretern der Gemeinde Jezow Sudcki überreichte 

der Bürgermeister Eduard Dudek  der Gemeinde Vierkirchen eine Glasmalerei mit Gemeindewappen.

Bildergalerie

Aus der Broschüre der Gemeinde:

Die Gemeinde Jezow Sudecki (Grunau) liegt im Hirschberger Landkreis, an den westlichen das Hirschberger Becken vom Norden abschließenden Erhöhungen des Bober Katzbach Gebirges und im schönsten Teil des Landschaftsparks des Bobertals.  Die Gemeinde wird von einigen alten, malerisch gelegenen Ansiedlungen mit einer für diesen Teil der Sudeten typischen Bebauung gebildet.  Nach den erhalten gebliebenen historischen Erwähnungen war die Anfangsentwicklung des Dorfes und insbesondere der Orte Dziwiszow, Czernica und Jezow mit der intensiven Suche auf diesem Gebiet nach den Gold- und Silberlagerstätten verbunden.  Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) brach die Gewinnung der Erze zusammen.  In Jezow Sudecki, wie auch in der ganzen Region entwickelte sich intensiv das Handwerk, die Heimwebkunst und die Landwirtschaft.

Die reiche Geschichte der Region ließ viele interessante, sehenswerte von der prachtvollen Vergangenheit zeugende Objekte zurück. Eines der wertvollsten Baudenkmäler der Gemeinde ist der am Bober in Siedlecin errichtete gotische Wehrhof aus dem 14. Jh., genannt auch Ritterturm. Im zweiten Stock des Gebäudes befindet sich einer der ältesten und schönsten in Schlesien Komplexe der Wandmalerein von weltlicher Thematik. In Jezow Sudecki (Straße ul.  Dluga 135) ist das älteste Holzgebäude Schlesiens zu besuchen, das sog.  „Haus der Bergleute“.  Es wurde 1601 als eine Schenke für Bergleute aus den umliegenden Silber- und Goldgruben erbaut. Ein interessantes Objekt ist ebenfalls das sich an der Straße nach Czernica befindende Kosakenkreuz aus dem Jahre 1813, das ein Geplänkel, währenddessen drei Kosaken im Kampf mit einer Truppe sächsischer Ulanen ums Leben kamen, denkwürdig macht. Sehenswert sind ebenfalls: das Schloss in Czernica, das Renaissanceschloss- und -parkkomplex aus dem 16. Jh. in Dziwiszow, die mittelalterliche große Burg in Ploszczyn und einer der größten und wertvollsten Komplexe in der Region der Volksbaukunst in Chrognica. Sehenswert sind außerdem zahlreiche Kirchen und Bußkreuze, die sich auf dem Gebiet der ganzen Gemeinde befinden.

Die Anfang der 20er Jahre unterschiedenen atmosphärischen Erscheinungen, die vom Riesengebirge in Richtung der Erhöhungen des Bober Katzbach Gebirges wehenden Föhn hervorgerufen wurden, ermöglichten das Segelfliegen. Nach 1924 gewinnt Jezow Sudecki dank der hier gegründeten Segelflugschule und Segelflugwerkstatt schnell an Popularität und wird in ganz Europa und in der ganzen Welt berühmt. Das auf dem Gipfel von Gora Szybowcowa tätige aktive Segelflugzentrum zog jedes Jahr berühmte Segelflieger an und erweckte auf diese Weise ein breites Interesse unter den Touristen sowie den Bewohnern der Stadt Jelenia Gora. Von der Spitze des Berges erstreckt sich die schönste Aussicht auf das Hirschberger Becken und das Riesengebirge.  Großartige atmosphärische Bedingungen, die während der Föhne auftretende sog.  „Riesengebirgswelle“ ermöglicht den vom Hang startenden Segelfliegern Rekordstartüberhöhungen zu erzielen, für die man „Diamanten“ für Segelflugauszeichnungen bekommt.  Aus diesem Grunde wird Gora Szybowcowa auch „Diamantengrube“ genannt.

Auf die nach aktiver Erholung suchenden Touristen warten zahlreiche Attraktionen. Das Reitzentrum „Stajnia Ery“ in Czernica bietet Reitstunden im Sattel auf den wunderschönen milden Erhöhungen des Bober Katzbach Gebirges, Fahrten mit der Britschka, Lagerfeuer und die sog. „Pension“ für Pferde. Die Hänge von Gora Szybowcowa in Jezow Sudecki sind ein Traumplatz für Drachenflieger, Paragleiter und Liebhaber der Flugmodelle.  Für alle, die sich in Paragleiten versuchen wollen, empfehlen wir die Teilnahme an den hiesigen Flugschulen.  Die flache Spitze des Berges ermöglicht das Starten und Landen von kleinen Flugzeugen. Man kann hier samt der Familie nette Stunden verbringen die Fallschirmspringer und die sich ausbreitenden schönen Aussichten bewundern. Im Winter laden wir Sie nach Dziwiszow ein, um Schi und Schlitten zu fahren. Auf dem malerisch gelegenen Berg Lysa Gora, dem beleuchteten und künstlich beschneiten Hang haben wir für Schiläufer fünf Lifte, drei Pisten, eine Leihanstalt, ein Schi-Service und ein Imbiss mit warmen Speisen und Getränken zur Verfügung.

Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich viele interessante Wanderwege, die das Wandern und Radfahren ermöglichen. Die ermüdeten Touristen, die das Bobertal besuchen wollen, laden wir nach dem Ausflug zu „Perla Zachodu“ in Siedlecin ein, einem ungewöhnlichen auf einem steilen Hang am linken Ufer des Sees Jezioro Modre erbauten Gasthaus ein. Von der am Restaurant gelegenen Terrasse erstreckt sich eine schöne Aussicht auf den im Tal schlängelnden Fluss Bober und die seine Ufer verbindende Brücke.  Das Haus verfügt über ein Restaurant und Übernachtungsplätze. Wenn man in Jezow Sudecki verweist, sollte man das Restaurant „Lot“ besuchen. Wir laden auch an die Fischteiche ein, die sich an der Strasse aus Jezow nach Siedlecin befinden. Man kann hier angeln, mit einem Boot fahren und die Abendstunden am Wochenende tanzend bei Klängen eines Orchesters verbringen.

Wichtige Adressen:
Szkola Narciarska i Sudecki Klub Sportowy „Aesculap“ (Skischule und Sportclub), Jelenia Gora, ul.Wiejska 70, tei, 0048 75 76 456 04
Aeroklub Jeleniogorski (Aeroclub), Jelenia Gora ul. Lomnicka, tel. 0048 75 75 260 20
Gosciniec „Perła Zachodu“ (Gaststätte), Siedlecin, tel. 0048 75 75 230 49
Restauracja “Lot” (Restaurant), Jezow Sudecki, ul. Dluga 61, tel. 0048 75 713 21 30

Dolnoslaski Zespol Parkow Krajobrazowych (Niederschlesische Landschaftsparks), Jelenia Gora, ul. Kamiennogorska 2, tel. 0048 75 75 537 35

Link zur offizieler Internetseite der Gemeinde Jeżów Sudecki: http://www.jezowsudecki.pl