Die Gemeinde &  ihre Orte >> Die Orte                       Der Ort Melaune

Fläche:

407 ha (Rundplatzdorf)

Einwohner:

283  (Stand: 31.12.2011)

Lage:

Der Ort liegt an der S 122 zwischen Niesky und Löbau. 
Bis zur Anschlussstelle Nieder Seifersdorf sind es ca. 1,6 km.
Durch M. führt der Jacobsweg (Pilgerweg).   ► 2 Herbergen

Geschichte:

Melaune bildete bis 1993 mit Prachenau und Döbschütz die Gemeinde Melaune. Als typisches Runddorf und Zeuge slawischen Ursprunges befindet sich im Ortskern noch viele Zeugnisse der historischen Entwicklung. Erste urkundliche Erwähnung als "Merowe" und altsorbisch "Friedensort" 1239 in einer Urkunde des Klosters St. Marienthal. Ein Teich im Ort wurde Ende des 19.Jh. zugeschüttet.

Sehenswertes:

M. besitzt einen runden Dorfplatz von dem fast alle Wege und Gassen zu den Hausgrundstücken abzweigen. Sämtliche Straßen und Wege im  gesamte Ortskern wurden im Sommer 2008 im Zuge der Verlegung des neuen Abwassernetzes saniert.
Am Schwarzen Schöps der den Ort berührt, befinden sich Reste eines alten Wasserkraftwerkes. Die "Alte Wassermühle" wurde ab 2006 zu einem Begegnungszentrum ausgebaut und 2008 fertig gestellt. Eine sehr schöne Gaststätte (1985 als Klubgaststätte Th. Müntzer eröffnet) befindet sich ganz in der Nähe, ist zur Zeit geschlossen. Daneben erhebt sich der Burgberg 206m und an seinem Fuße erbaute man 1977 eine Natureisbahn mit Flutlichtanlage und Freilichtbühne.
Von Melaune Richtung Süden erstrecken sich die Feldhäuser, eine Reihe von großen Bauernhöfen, welche bis an die Gemarkung Meuselwitz reichen.
Am Ortsausgang nach Prachenau befinden sich die Kirche. Ihr Äußeres wurde 1992/93 restauriert und erhielt dabei eine elektronische Uhr, die durch Funksignale aus FF a.M. gesteuert wird.
Ein beschilderter Rundwanderweg (ca. 45-60min) führt (u.a. durch den Ortskern) mit seinen Fachwerkhäusern, über die "Huhbrücke" und den Burgberg, vorbei am Döbschützer Wasserschloss und zurück entlang des Schwarzen Schöps auf dem eichengesäumten Dammweg.

Infra:

Melaune ist Sitz der Gemeindeverwaltung.
Das frühere Wohnstallhaus des Grohmannschen Bauerngutes (Nr. 19) wurde bis 1990 umgebaut. Im dazugehörigen Kuhstall eröffnete man nach Umbau ein Landwarengeschäft. Eine 1900 gegründete Tischlerei wurde wieder in Betrieb genommen.

- Kindertagesstätte   - Metallbau   - Karosseriebau   - Klein- und Textilwarengeschäft mit Post-Service-Agentur, Lottoannahme u.v.m.   - Imbiss   - Dachbaubetrieb   - Pension

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